Hir stellen wir Ihnen unser Aktionen vor

 

15.04.2017

Ein sehr intensiver Monat ist vorbei und ich möchte Euch gerne zeigen, was wir schon alles geschafft haben, hauptsächlich mit der Hilfe von dem unermüdlichen und erfinderischen Mark. Da diese Dinge sehr viel Geld gekostet haben, schicke ich gleich eine Überschlagsrechnung von den Dingen, die angeschafft wurden, sowie den Arbeitsstunden von Paolino & Mark – wir brauchten diesen Monat beide Männer.

Angefangen hat Mark Mitte/Ende Februar und wir sind bei weitem nicht fertig, auch wenn wir für April eine (finanzielle und auch physische) Kunstpause einlegen.

In meiner Mail vom 12.3. habe ich Euch ja schon berichtet, wie Mark in der Innen- und Außenanlage die Gitter und die Zäune sicherer machte und wie wir den großen Auslauf aufgeräumt haben!

Ich stelle Euch hier ein paar Arbeiten vor, wo mit relativ wenig Aufwand ein schöner und nützlicher Effekt erzielt wurde.

Im Innenbereich hatten sich einige der Pressspanplatten, die die Boxen abdecken, verschoben und waren tw. durch Wasser aufgequollen. Das ganze war nicht nur unschön, sondern hätte auch verhindert, dass wir die marode Elektrik als zukünftiges Projekt angehen können. Neue Platten zu kaufen hätte sehr viel Geld gekostet, aber der erfinderische Mark hat in wenigen Tagen alle Platten gerichtet, die kaputten Stellen weggeschnitten und mit einer Leiste unterstützt und fixiert. Jetzt kann nichts mehr verrutschen.

So sieht es von Aussen aus, die Platten waren eigentlich nur aufgelegt und leider hat es vom Dach darüber durch die kleine Löcher der Schrauben durchgetropft. Mark hat den Jahrhundertedreck auf den Platten entfernt und demnächst werden wir alles mit einer Plastikfolie abdecken, dass diese Arbeit auch in Zukunft hält!

Weiters hat er eine Blende als Abschluss befestigt, jetzt sieht es fast hübsch aus

Eine ganz wichtige Aufgabe waren die Sonnensegel für die Aussenzwinger so schnell wie möglich aufzuziehen. Dafür musste er eine Metallkonstruktion basteln, damit die Netze darübergelegt werden können. denn leider senken sie sich mit der Zeit ab und werden durch die Türen und teilweise auch durch die Hunde zerrissen. Jetzt kann das nicht mehr passieren. Die Netzte hat Alba alle aus ihrem Canile gebracht. Leider kosten diese Dinger ein Heidengeld und so konnten wir sie gut verwenden.

Auch die drei kleineren Ausläufe liegen in der prallen Frühlingssonne und die Hunde genießen den Ausflug nach draußen nicht wirklich und suchen sich die kleinsten Schattenplätzchen. Jetzt sieht es so aus .

Leider fehlen uns für den dritten Auslauf und noch mehr als der Hälfte der hinteren Zwinger  Eisenstreben, die Mark im Dog V gefunden und verwendet hat. Das ist ein Grund, warum wir für April unsere Arbeiten einstellen mussten, weil wir kein Material mehr haben …

Nicht zuletzt möchte ich von Paollnos Arbeiten berichten. In den kleinen, sehr verschlammten Ausläufen, wo wir normalerweise keine Hunde reinsetzen wollen, aber im Moment viele, speziell die Kleineren von Alba gelandet sind, wurden alle Häuschen gut gesäubert und mit Wasser und Bürsten geschrubbt. Dann hat Paolino im Alleingang 20m3 Sand in alle Zwinger verteilt. Jetzt sehen sie hübsch und sauber aus und sind leicht zu reinigen!

 

Unser Balkenschneider wurde repariert und seither ist Drana jeden Tag am Rasenmähen … da das Gras leider schon sehr hoch war, müssen wir es zusammenrechen und da helfen wir alle mit. Paolino hat auch die Ränder des großen Auslaufs vom hohen Gras und Unkraut befreit, wo Dranas Maschinen nicht hinkommen. Es sieht jetzt fast „Englisch“ bei uns aus laughing

 

Wie Ihr seht, waren wir auch diese Monate nicht untätig. Es ist noch viel zu tun und wir sind noch lange nicht fertig … aber alles nimmt Formen an und bald bieten wir „Ferien im sicheren Hafen“ an !!

Hier eine kleine Vorschau, der Dinge, die wir uns für die Zukunft vorgenommen haben.

An den Türstöcken im Innenbereich ist der Putz abgefallen, weil die Hunde immer gegen die Türen springen. Das sollte gerichtet werden, da sich die Hunde verletzen können

 

Dringend ist auch das Dach, das vorigen Herbst durch einen fallenden Baum tw zerstört wurde. die Kosten des Plastikwellblechs sind leider hoch …

Hier unser elektrisches Gruselkabinett … ein Wunder, dass noch nichts Schlimmes passiert ist.

Eine weitere Ladung SAND brauchen wir auch, aber da können wir uns ein bisschen Zeit lassen.

Zu guter Letzt möchte ich Euch nicht die Kosten vorenthalten:  

Februar 2017:

  • 280€      Paolino, der seinem Bruder bei der Zaunreparatur helfen musste
  • 360€      Mark Arbeiten
  • 251€      Bauhaus für Materialkosten
  • 68€        Material in einem anderen Bauhaus

 

März 2017

  • 1560€    Mark Arbeiten (er kam jeden Tag ausser Sonntag)
  • 1000€    Paolino (ohne ihn wäre das alles nicht gegangen)
  • 250€      20m3 Sand
  • 100€      Materialkosten
  • 133€      Reparaturen an 2 Rasenmähern

Das gibt für diese Aktion eine Gesamtsumme von ca 4000€.

Danke wie immer!

Lg

Claudia

 
Lumberjacks at work Januar 2017

Liebe Alle,

mit dem neuen Jahr fangen auch unsere „Aktionen“ wieder an und wir hoffen, dass Sie uns alle finanzkräftig unterstützen … tatkräftig sind wir  selber!

Ich möchte hier von einer einzigartigen Sache berichten: ein sehr lieber Adoptant von pro-canalba kam am 9.1.17 mit seinen Helfern: Frau und Hund (!) bei mir an! Josef ist ein fantastischer Arbeiter, der alle Italiener begeistert, wie schnell, sachkundig und genau er die Säge in höchsten Höhen schwingt. Ela, sein Frau, eine enorme Stütze, die auch in meiner Abwesenheit die Männer auf Trab hält.  

Beginn war am Dienstag, 10.1.  - wir haben eine Hebebühne gemietet, sonst wäre diese Arbeit unmöglich! Aber seht selbst … die Bilder sprechen für sich!

Dieser Urwald steht im Dog Village und der größte Teil dieser Bäume befindet sich im „sicheren Hafen“. Pappeln, die tw. über 30 Meter hoch sind, und eine Gefahr für die Hunde und die Anlage darstellen … wie wir voriges Jahr erfahren durften – noch immer konnten wir das Loch im Dach nicht reparieren und die Hunde sind bei diesen Temperaturen noch ungeschützter – bei Regen werden sogar die Körbchen in 4 Boxen nass.

 

Dienstag ist unser 1. Tag! Wir beginnen mit der hinteren Straße und wollen uns langsam nach vorne durcharbeiten. Ein wunderschöner strahlender sehr kalter Tag begrüßt uns.

Giovanni & Andrea, unsere italienischen Helfer, beäugen die Sachlage. Das Auto wird aufgebockt und schon schwebt Josef in höchster Höhe und säbelt einen Ast nach dem anderen runter. Teilweise müssen die großen Äste abgeseilt werden und trotzdem werden manchmal die schon maroden Zäune in Mitleidenschaft gezogen – kein Problem für unsere Fachtruppe – alles wird wieder repariert.

 

Die Arbeitsaufteilung ist wie folgt: Josef scheidet die Bäume, Andrea bedient die Kanzel, Ela assistiert Josef am Boden, wenn es nötig ist und zieht die großen Äste in die richtige Richtung, Giovanni schneidet die Äste am Boden in kleine Stücke, Paolino räumt alles Geschnittene in den Hänger, bzw bedient den „Scheiterhaufen“ und verbrennt das Kleinholz sofort, damit die Zwinger für die Hunde so schnell wie möglich wieder bezugsfertig sind. Selbstverständlich werden die Hunde während der Arbeiten aus den Zwingern genommen! Drana zerreißt sich und versucht die Hunde so schnell wie möglich zu füttern und putzen, dass auch sie Hand anlegen kann und mithilft.

 

Gegen Ende des Tages sieht es so aus J - 2 grosse Bäume ragen als kahle Gerippe in die Höhe und zum Abschluss des Tages ein kleines Video: https://youtu.be/jWkAr-xKeAs

Mittwoch, 2. Tag – ich bin leider den ganzen Tag unterwegs, Hunde zum Kastrieren zu bringen und konnte nicht dokumentieren … aber die grossen Bäume in den Ausläufen sind gefallen!!

Die Arbeit ist sehr schwierig, weil die Bäume tw. mitten in den Zwingern stehen, in die man mit dem Wagen nicht hinkommt und leider so die hinteren Äste stehen bleiben müssen, weil sie sonst die Zäune komplett zerstören würden …  es gibt hier keine Lösung, außer eine größere Hebebühne zu besorgen. Im Moment nicht drinnen!

Erst am Abend komme ich zurück und mach noch schnell ein paar Bilder für Euch J

Alle helfen, um die Zwinger so schnell wie möglich wieder bezugsfertig für die Hunde zu machen

 

- ein herrlicher Sonnenuntergang beendet unseren Tag. In zwei Tagen wurden alle Bäume im hinteren Bereich geschnitten!

 

 

Donnerstag, 3 Tag: leider hat sich das Wetter verschlechtert … aber wir lassen uns nicht unterkriegen und krempeln die Ärmel hoch, und gehen die zweite Straße neben dem gemauerten Bereich an -  die meisten Hunde interessiert es nicht wirklich, sie kuscheln lieber in ihren Körbchen, denn auch heute ist es sehr kalt.  An dieser Stelle ist das Schneiden sehr schwierig, da die Gefahr besteht, dass die fallenden Äste das Dach durchschlagen – also muss Josef kleine Scheibchen schneiden oder die Äste abseilen. Das hält leider auf und wir kommen nicht so schnell voran, wie gewünscht.

 

Wir haben Verstärkung bekommen: Olivia, Gina und ihr Mann sind wieder mit von der Partie und packen an… obwohl alle krank sind L. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle!

 

Giovanni schneidet, Paolino schichtet das Holz, damit es im Haus in Montelibretti schön warm ist J

Hin und wieder gibt es auch eine kleine Pause. Man beachte bitte den Unterschied: die Italiener sitzen im warmen Auto … und unsere Teutonen sind fast in kurzen Ärmeln L

und zum Abschluss des Tages ein kleines Video: https://youtu.be/JPzXE8Yxpwg

Freitag, 4. Tag: das Wetter ist eine absolute Katastrophe. Windig, kalt und regnerisch und wir schaffen leider nur einen halben Tag. Dunkle Wolken am Horizont erlauben uns nur bis Mittag durchzuhalten – sogar einen Blitz mit lautem Donnerkrachen konnten wir erleben!

Die kleineren Bäume schneidet Josef mit einer Leiter!

Riesige Scheiterhaufen werden entzündet, um das Kleinholz so schnell wie möglich zu entfernen – aber diesen Tag habe wir Pech … alles ist zu nass und brennt nicht!

und zum Abschluss des Tages ein kleines Video:  https://youtu.be/j-iiuP0qwOo

Samstag, 5. Tag: heute strahlt die Sonne und alle sind motiviert, so viel wie möglich unter zu bringen… ein Baum nach dem anderen wird beschnitten und am Ende des Tages fehlt uns nur noch ein einziger großer Baum, der direkt  im großen Auslauf steht.

Ich habe mich mit meiner Videokamera in die Kanzel gestellt und das erstemal das Dog V von oben betrachtet. Hier ein kleines Video:

Und hier die fantastische Aussicht  über die Sabiner Berge (der Raub der Sabinerinnen hat hier stattgefunden J)

Der schneebedeckte Berg in  der Ferne ist der Terminillo – ein kleines Skigebiet für Italiener, die nicht bis in den Norden fahren möchten!

Hier auch noch einmal zur Erinnerung, dass unser Dach eine grosse Lücke aufweist und einige Boxen nicht benutzt werden können, da bei Regen die Hunde bis in ihre Körbchen nass werden, geschweige denn, dass sie Schutz vor der Kälte bieten – auch hier benötigen wir Spenden, damit wir das Wellblech ausbessern können. Danke!

Und zum Abschluss vom Samstag, ein paar Videos:

https://youtu.be/yOdw03OX33s
https://youtu.be/dPH8tIvrj0U (luftige Höhen 1)
https://youtu.be/FhKsEnjspr8 (luftige Höhen 2)

Sonntag bin ich in Rom und werde morgen sehen, ob es möglich war für Josef und den anderen weiter zu machen.

Für heute beende ich  meinen Bildroman und werde nächste Woche weiterr von unseren Abenteuern berichten!

Liebe Grüsse und ein herzliches Danke an dieser Stelle an alle, die uns bei dieser ersten und sehr wichtigen Aktion unterstützen.

Eure rasende Reporterin

Claudia (nicht Kisch J)

Januar 2017

Hallo aus dem eisigen Italien,

mein Deckenaufruf ist sicher schon bei Euch angekommen, also möchte ich Euch ein paar Eindrücke von den letzten Tage schicken, von allen Kalamitäten, die hier an der Tagesordnung sind und sofort eine Lösung her muss … manchmal wirklich ein Kunststück!

Angefangen hat alles mit dem Eintreffen unserer tüchtigen Helfer aus D, die eigentlich gekommen waren, um die überhohen Bäume zu schneiden … aber erst mussten spritzende Wasserhähne repariert werden…

Ela hat sie dann alle dick mit einer Matte eingedeckt, dass uns das hoffentlich nie wieder passiert!

Auch in unserer Waschküche ist der Hahn geplatzt und hat nicht nur den Boden geflutet, sondern auch unserer saubere Wäsche komplett durchnässt …

 

Also mussten wir alles aufhängen … was für eine Arbeit laughing

Noch schlimmer war, das sämtliche Leitungen für 3 Tage komplett gefroren waren und wir kein Wasser hatten, weder die Boxen zu putzen, die Schüsseln zu waschen noch die Hunde zu tränken … Eiszapfen hingen von der Decke -  ein Albtraum!

Hier putzt Drana mit dem Besen die gefrorenen Häufchen der Hunde

Die Tränken unserer Hunde, die in den Aussenanlagen leben  waren natürlich auch gefroren und so musste Drana das Eis aufbrechen  - für ein paar Tage konnten wir nicht mal nachfüllen… die Hunde hatten schrecklichen Durst.

 

Hier stürzt sich Miro auf das eisfreie Wasser … und kann gar nicht genug bekommen.

Auch nächste Woche sollen die Temperaturen noch sehr tief liegen, viel zu tief für die armen Hunde, die das nicht gewöhnt sind und wir müssen uns behelfen, so gut es geht. Alle Hunde, die Aussenzwinger bewohnen haben schon seit Wochen eine dicke Stroheinlage und kommen ganz gut damit zurecht. Schlimm ist es für die, die im gemauerten Bereich leben , da die Boxen auch zugig sind und die Türen nicht geschlossen werden können. noch dazu haben die Hunde leider nicht so viel Platz, sich ein bisschen warm zu laufen. Ich versuche mit allen spazieren zu gehen, wenn ich da bin , aber das ist nicht immer der Fall. Diese Kälte setzt den erwachsenen Hunde zu, für Babies ist es sicher schlimmer … seit gestern haben sie aber einen Strohsack zum Kuscheln in ihren Körbchen. (mal sehen, wie lange das neue Spielzeug hält … wir hoffen, dass die Kälte vorher vorüber ist J)

Hier befüllen wir alte Bettüberzüge .. wie in alten Zeiten laughing

Das neue Bettchen für unsere Babies, die das gleich in Anspruch genommen haben …

… und auch für unsere kurzfelligen Kandidaten

Danke an alle, die uns Decken schicken!! Wir hier können kaum erwarten, dass unsere Hunde endlich vor Euren Heizungen kuscheln!!

Liebe Grüsse

Claudia

 

 

 

 

 

 

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Die monatlichen Kosten für Pacht und Mitarbeiter belaufen sich auf ca. 2.000,00 Euro pro Monat. 
Aber es ist noch viel zu tun. Zäune reparieren, Den Wasch-Raum für Hundepflege neu herrichten. Und wir brauchen mehr Sand und Kies….